Von der Anmeldung bei der Ko FfF bis zum Engagement im Asylbereich 

Wie und wo kann ich mein Engagement anbieten?

Wollen Sie sich in einer Eins-zu-eins-Begegnung mit einem asylsuchenden Menschen engagieren, können Sie unter Registrieren ein Profil erstellen. Neben Angaben zur eigenen Person können verschiedene Rubriken zur Eingliederung des Engagements mit dem Setzen eines Häkchens gewählt werden. Überlegen Sie sich im Voraus, wie sie sich am liebsten einbringen möchten, auch basierend auf Ihren eigenen Erfahrungen und Kenntnissen. Wir empfehlen Ihnen, sich dabei auf zwei Angebote zu fokussieren (z.B. Deutschkonversation und Begleitung im Alltag), damit die Sozialarbeitenden entsprechend der Nachfrage der geflüchteten Menschen wissen, wo Ihr besonderes Engagementinteresse liegt. Eine genauere Beschreibung Ihres Angebots ist ausserdem in den offenen Feldern möglich – wobei gilt; je detaillierter, desto besser.
Die zuständigen MitarbeiterInnen der Sozialhilfe, Abteilung Migration, sowie das Team der Ko FfF, können Ihre Angebote je nach Bedarf und Nachfrage der asylsuchenden Menschen abrufen.

Hinweis zu Ihrem Engagementeinsatz: Bis es zu einer Kontaktaufnahme kommt, kann einige Zeit vergehen. Möchten Sie unmittelbar oder früher aktiv werden, melden Sie sich gerne bei der Ko FfF und wir werden Ihnen weitere Möglichkeiten aufzeigen, sich im Integrationsbereich Basel-Stadt freiwillig zu engagieren.

Angebot für eine Gruppe oder von einer Gruppe: Für alle, die sich als Gruppe oder Organisation engagieren wollen bzw. deren Angebot sich eher auf eine Gruppe bezieht, können sich per Mail oder Telefon direkt bei der Koordinationsstelle melden. Regelmässige oder gelegentlich stattfindende Projekte können nach Absprache auch in den Asylunterkünften beworben werden. Bitte melden Sie sich diesbezüglich bei der Ko FfF.


Wie geht es nach meiner Anmeldung weiter?

Bei einer passenden Nachfrage werden sich die Sozialarbeitenden, die MitarbeiterInnen der Ko FfF oder die asylsuchende Person selbst bei Ihnen melden, um den weiteren Austausch zu besprechen. Nutzen Sie den Erstkontakt, um Genaueres über die Anfrage zu erfahren: Um welche Tätigkeiten geht es und welche Erwartungen haben die asylsuchende Person und die bzw. der Sozialarbeitende an Sie? Und: Entsprechen diese Erwartungen Ihren Vorstellungen und Wünschen? Scheuen Sie sich auch nicht Ihre eigenen Erwartungen und Wünsche anzusprechen. Das ermöglicht der Ansprechperson zu klären, ob und wie sie darauf eingehen kann (vgl. Sie hierzu GGG-Benevol – Tipps für Freiwillige)

Jeder Freiwilligeneinsatz hat einmal ein Ende. Besprechen Sie ruhig bereits zu Beginn, wie Ihr Engagement für alle Seiten wieder gut beendet werden kann und ob es eine Vorstellung gibt, wie lange Sie mindestens dabei bleiben sollen. Informieren Sie über die Beendigung Ihres Engagements die geflüchtete Person und den oder die entsprechendeN SozialarbeiterIn  (vgl. Sie auch hierzu GGG-Benevol – Tipps für Freiwillige)

Wichtig dabei ist, dass Sie je nach Ihrer Verfügbarkeit, Ihren Benutzerstatus entsprechend verwalten (verfügbar / angefragt / in Engagement aktiv / in Engagement aktiv & weiteres Engagement erwünscht / vorübergehend inaktiv). So wissen die Sozialarbeitenden der Sozialhilfe über Ihre aktuellen Kapazitäten Bescheid und die Kommunikationswege werden für alle Beteiligten unkompliziert gestaltet.

Bearbeitung des eigenen Profils: Nach der Anmeldung erhalten Sie eine Bestätigungsmail mit einem Link zum eigenen Profil. Durch das Öffnen dieses Links kann das eigene Angebot bearbeitet werden. Geht dieser Link verloren, kann er unter Registrieren wieder angefordert werden.


Informationen und Weiterbildungen zum Asylwesen und Freiwilligenengagement

Freiwilliges Engagement bedeutet Bereicherung, aber auch Verantwortung. Wir haben für Sie Informationen für Freiwillige im Asylbereich zusammengestellt. Zusätzlich ist die Broschüre Fluchtland Schweiz der Schweizerischen Flüchtlingshilfe, als wichtige Einführungslektüre über die rechtlichen Rahmenbedingungen von Asylsuchenden und Flüchtlingen zu empfehlen. Ausserdem bietet GGG Benevol Weiterbildungsmodule für die Ko FfF-Freiwilligen an. Hierzu gehört:

  • ein Info-Abend über das Asylwesen Schweiz, über die Arbeit der Sozialhilfe (Abteilung Migration) und über die Freuden und Herausforderungen des freiwilligen Engagements
  • Supervisionen
  • Vertiefende Workshops rund um die interkulturelle Kommunikation und zur Reflexion des eigenen Engagements
    –> die aktuellen Termine werden über den Ko FfF-Newsletter, über www.fff-basel.ch / www.ggg-benevol.ch und über Ko FfF-Facebook veröffentlicht


Informationen zur Sozialhilfe

In Basel-Stadt ist die Sozialhilfe für die Betreuung und Unterbringung von Flüchtlingen und Asylsuchenden zuständig. Informieren Sie sich vor Ihrem Einsatz über das Arbeitsfeld der Sozialhilfe, Abteilung Migration, damit Sie einen Überblick über deren Betreuungs- und Aufgabenfeld erhalten. So können Sie das berufliche Spektrum der Sozialarbeitenden auch in Bezug auf Ihre eigene Rolle als FreiwilligeR einschätzen. Weitere Informationen finden Sie unter der Website Sozialhilfe Asyl Basel-Stadt

 

Tipps während meines Engagements

Kommen während Ihres Engagements spezifische Fragen rund um die Job- oder Wohnungssuche oder in administrativen Angelegenheiten auf, nutzen Sie doch zusammen mit Ihrer/Ihrem Tandem-PartnerIn die verschiedenen Anlauf- und Beratungsstellen in Basel. Auch ist der Besuch von diversen Projekten im Asylbereich eine gute Gelegenheit, etwas gemeinsam zu unternehmen:

 

Wir wünschen Ihnen viel Freude und Bereicherung während Ihres Engagements!

Bei jeglichen Fragen kontaktieren Sie gerne:

Koordinationsstelle Freiwillige für Flüchtlinge Basel (Ko FfF)
kofff@oke-bs.ch l +41 61 272 72 00 l www.fff-basel.ch
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Telefonisch erreichbar jeweils Montag, Mittwoch und Freitag von 13 – 18 Uhr.